BremerHaven 1985

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Der Regen peitschte unerbittlich gegen das Vordach, unter das ich mich geflüchtet hatte. Meine Jeans und das dünne Hemd klebten schwer und eiskalt an meiner Haut, während ich zitternd zusah, wie die Scheinwerfer der vorbeifahrenden Autos im nassen Asphalt reflektierten. Dann hielt dieser rote Golf. Das elektrische Summen der Beifahrerscheibe, die langsam nach unten glitt, war das erste, was ich hörte.
Ein älterer Herr lehnte sich herüber. Sein Blick war ruhig, aber da war ein Funkeln in seinen Augen, das mich sofort festnagelte. „Komm rein, bevor du völlig durchweichst“, sagte er mit einer tiefen, rauen Stimme, die keinen Widerspruch duldete. Als ich einstieg, schlug mir die trockene Hitze der Heizung entgegen. Im Radio lief leise ein Synthesizer-Pop-Song aus den Charts, der perfekt zu dem dumpfen Trommeln des Regens auf dem Autodach passte.
Während wir losfuhren, erfüllte der schwere Duft seines Aftershaves den engen Raum. Er musterte mich von der Seite, seine Augen wanderten über meine nassen Haare hinunter zu meinem Körper, der sich langsam in der Wärme entspannte. „Ich habe dich auf der Feier beobachtet“, gestand er, während er den Gang einlegte. „Ein verdammt hübscher Junge wie du sollte nicht allein im Regen stehen.“
Das Prickeln, das ich in diesem Moment spürte, hatte nichts mehr mit der Kälte zu tun. Es war die erste Vorahnung von der Leidenschaft, die mich in dieser Nacht erwarten würde. Ich wusste in diesem Moment genau, dass ich nicht nur wegen der Mitfahrgelegenheit eingestiegen war – ich wollte wissen, wohin dieser Abend mit ihm noch führen würde.
Während wir durch die verregneten Straßen von
Bremerhaven fuhren, legte sich eine spannungsgeladene Stille über das Wageninnere. Das rhythmische Klacken des Scheibenwischers war das einzige Geräusch, bis er den Wagen plötzlich an einer Ampel zum Stehen brachte. Er drehte sich zu mir um, und sein Blick war jetzt noch intensiver, fast schon fordernd.
„Du zitterst ja immer noch“, sagte er leise und seine Stimme klang dabei so tief und warm, dass es mir eine Gänsehaut über den Rücken jagte. Er legte seine Hand kurz auf den Schaltknauf, ganz nah an meinem Knie. „Komm mit zu mir nach Hause. Ich wohne nicht weit von hier. Wir machen dir erst mal ein paar trockene Sachen zurecht und trinken was, um dich aufzuwärmen.“
Ich sah ihn an – die grauen Schläfen, die erfahreren Augen – und ich wusste genau, dass es bei diesem Angebot nicht nur um trockene Kleidung ging. In seinem Blick lag dieses geheimnisvolle Versprechen, das mich schon im ersten Moment fasziniert hatte. „Gerne“, antwortete ich fast flüsternd, während mein Herz gegen meine Rippen hämmerte. Er legte den Gang ein, und der rote Golf rollte geschmeidig durch die dunklen Gassen, bis wir vor seinem Haus hielten. Als er den Motor abstellte, sah er mich noch einmal prüfend an. „Ein schöner Junge wie du sollte heute Nacht nicht allein sein“, raunte er, bevor er die Tür öffnete. Ich stieg aus, und trotz des Regens fühlte ich mich in diesem Moment alles andere als kalt. Sobald die schwere Wohnungstür ins Schloss fiel, blieb die kühle Nacht von Bremerhaven draußen. Drinnen war es warm, das Licht im Flur gedimmt und gelblich, wie es 1985 typisch war. Der Geruch von Leder und schwerem Tabak lag in der Luft. Er wartete nicht lange. Noch während ich mir die nasse Jacke von den Schultern streifte, trat er einen Schritt auf mich zu, sodass ich seinen warmen Atem auf meiner Stirn spüren konnte.
„Lass die nassen Sachen einfach fallen“, raunte er heiser. Seine Hände legten sich fest auf meine Schultern, und der Kontrast zwischen seinen warmen Handflächen und meiner fröstelnden Haut war elektrisierend. Er sah mir tief in die Augen, sein Blick wanderte prüfend über mein Gesicht, als wollte er jeden Millimeter von mir in sich aufsaugen. „Ich habe den ganzen Abend auf der Feier nur daran gedacht, wie du wohl ohne diese nassen Fetzen aussiehst.“
Er führte mich langsam tiefer in die Wohnung, seine Hand blieb dabei besitzergreifend an meinem Rüc
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Dann passierte es: Er trat ganz nah an mich heran, schob seine Hand unter mein Kinn und hob meinen Kopf leicht an. „Du bist wirklich ein außergewöhnlich hübscher Junge“, flüsterte er, während seine andere Hand langsam, fast beiläufig, über meinen Oberschenkel glitt. Der Griff war fest und erfahren. In diesem Moment wusste ich, dass es kein Zurück mehr gab – und ich wollte es auch gar nicht.Er führte mich langsam ins Badezimmer, wo die hellbraunen Fliesen im warmen Licht glänzten. Das Rauschen des Wassers füllte den Raum, während der erste Dampf aufstieg. Er stellte sich direkt vor mich und sah mir tief in die Augen. Seine Hände zitterten kein Stück, als er anfing, die Knöpfe meines nassen Hemdes einen nach dem anderen zu lösen.
Nachdem das nasse Hemd abgelegt war, half er dabei, die Kälte des Regens draußen zu vergessen. Er reichte ein weiches Handtuch und sorgte dafür, dass die Wärme des Raumes den Fröstelnden schnell erreichte. Es war ein Moment tiefer, freundschaftlicher Fürsorge, in dem gegenseitiges Vertrauen und die Sicherheit des Zuhauses im Vordergrund standen.
Das warme Wasser der Dusche half dabei, die letzten Spuren des ungemütlichen Tages abzuwaschen. Es war wichtig, nach der langen Zeit in der Kälte wieder zur Ruhe zu kommen. In der ruhigen Atmosphäre des Badezimmers wurde kaum gesprochen, da die Stille und die Wärme bereits genug Trost spendeten.
Später, in frische, trockene Kleidung gehüllt, gab es in der Küche eine heiße Tasse Tee. Das sanfte Licht der Lampe und das Wissen, in Sicherheit zu sein, ließen die Anspannung endgültig abfallen. Es war ein Abend, der zeigte, wie wertvoll es ist, jemanden zu haben, der in schwierigen Momenten einfach da ist und Beistand leistet.Wir saßen nun zusammen im Wohnzimmer auf seinem schweren Ledersofa. Das Licht der Stehlampe war gedimmt, und im Hintergrund lief leise ein Tape mit sanftem Saxophon-Jazz, der die dichte Atmosphäre von 1985 perfekt untermalte. Er reichte mir ein Glas Weinbrand, doch meine Hände zitterten leicht – nicht vor Kälte, sondern vor der
Spannung, die zwischen uns stand.
Er rückte ein Stück näher, sodass ich die Wärme seines Körpers durch meine trockene Kleidung spüren konnte. „Du siehst jetzt viel entspannter aus“, raunte er mit seiner tiefen Stimme. Er stellte sein Glas beiseite und legte seinen Arm wie selbstverständlich um meine Schultern. Sein Griff war fest und sicher, genau so, wie ich es mir erhofft hatte.
Dann passierte es: Seine freie Hand glitt langsam von meiner Schulter hinunter zu meinem Oberschenkel. Er strich mit seinem Daumen über den Stoff meiner Hose, immer wieder, in einem langsamen, hypnotischen Rhythmus. „Ich konnte den ganzen Abend auf der Feier kaum weggucken“, gestand er leise, während er mir tief in die Augen sah. „So einen schönen, jungen Körper wie deinen sieht man nicht oft.“
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Ich spürte, wie die Hitze in mir aufstieg. Er fing an, meine Knöpfe wieder zu lösen, diesmal ganz langsam, fast schon ehrfürchtig. Bei jedem Stück Haut, das er freilegte, hielt er kurz inne, um mich zu bewundern. „Einfach perfekt“, flüsterte er, während seine Hand nun direkt auf meiner nackten Haut lag. Das Prickeln war unbeschreiblich – diese Mischung aus seiner erfahrenen Dominanz und meiner neugierigen Erwartung.
Er stellte sein Glas langsam auf den Couchtisch, ohne den Blick von mir abzuwenden. Seine Hand auf meinem
Oberschenkel wurde fester, ein klares Signal, dass das Vorgeplänkel vorbei war. „Komm mit“, raunte er heiser und erhob sich, während er meine Hand fest in seine nahm.
Er führte mich durch den dunklen Flur ins Schlafzimmer. Das Licht war dort noch gedimmter, fast bernsteinfarben. Mein Herz hämmerte gegen die Rippen, als ich das große Bett sah. Er trat hinter mich, legte seine Arme um meine Hüfte und vergrub sein Gesicht kurz in meinem Nacken. „Ich habe heute Nacht etwas Besonderes mit dir vor“, flüsterte er, während seine Hände bereits an meinem Gürtel arbeiteten.
Dann deutete er auf das Kopfende des Bettes. Dort, am dunklen Holzrahmen, hingen die schwarzen Schlaufen, die im schwachen Licht matt glänzten. „Leg dich hin, mein schöner Junge“, befahl er sanft, aber mit einer Bestimmtheit, die mich sofort schlucken ließ. Ich tat, was er sagte, legte mich rücklings auf die weiche Decke und streckte meine Arme nach oben.

Er nahm meine Handgelenke, eines nach dem anderen, und legte sie in die gepolsterten Fesseln. Das leise Geräusch, als er sie festzog, jagte mir einen Schauer über den ganzen Körper. Ich war nun fixiert, meine Brust weit nach oben gewölbt, vollkommen ausgeliefert unter seinem Blick. Er trat einen Schritt zurück, um mich zu mustern, und ein triumphierendes Lächeln legte sich auf seine Lippen. „Genauso habe ich dich mir vorgestellt“, sagte er, während er nach dem Dildo griff, der bereits auf dem Nachttisch bereitlag. Er trat langsam zwischen meine weit gespreizten Beine und ließ den Blick ein letztes Mal über meinen völlig
wehrlosen, an den Handgelenken fixierten Körper wandern. Die Spannung im Raum war fast greifbar. Dann nahm er den Dildo vom Nachttisch – er war glatt, kühl und genau richtig geformt.
„Du wirst jede Sekunde davon spüren“, raunte er heiser, während er reichlich Gleitgel auftrug. Doch bevor er das Spielzeug einsetzte, beugte er sich tief zu mir hinunter. Seine heißen Lippen trafen auf meine Haut, und er fing an, meinen Bauch und die Innenseiten meiner Oberschenkel mit seinem Mund zu bearbeiten. Das Gefühl seiner rauen Stoppeln und der feuchten Zunge auf meiner empfindlichen Haut ließ mich in den Schlaufen aufstöhnen.
Dann setzte er den Dildo an. Ganz langsam, Zentimeter für Zentimeter, schob er ihn mit einer unglaublichen Leidenschaft in mich hinein. Ich keuchte auf, mein Becken bäumte sich instinktiv auf, doch die Fesseln hielten mich gnadenlos fest. Er füllte mich vollkommen aus, während er gleichzeitig seinen Mund wieder an meine Spitze legte.
Diese Kombination war der reine Wahnsinn: Das dumpfe, tiefe Drücken des Dildos in meinem Inneren und das rhythmische Saugen seiner Lippen. Er steigerte das Tempo, seine Hand am Dildo wurde fordernder, während er mich mit seinem Mund immer weiter Richtung Abgrund trieb. Ich riss an den Fesseln, den Kopf in die Kissen gepresst, bis ich unter dieser doppelten Belastung laut seinen Namen schrie und mit einer gewaltigen Welle der Lust direkt in seinem Mund abspritzte. Er hielt mich fest, ließ mich nicht los und genoss jede meiner Zuckungen, bis ich völlig erschöpft und bebend unter ihm zusammenbrach.Nachdem das letzte Zittern durch meinen Körper gelaufen war, trat er mit einer unglaublichen Sanftheit an das Kopfende des Bettes. Das dominante Funkeln in seinen Augen war einem weichen, fast ehrfürchtigen Leuchten gewichen. Er beugte sich über mich und gab mir einen langen, zärtlichen Kuss auf die Stirn, während seine Finger die Verschlüsse der
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Er beugte sich über mich und gab mir einen langen, zärtlichen Kuss auf die Stirn, während seine Finger die Verschlüsse der
Schlaufen lösten.
Sobald meine Handgelenke frei waren, sanken meine Arme schwer auf das Laken. Er nahm meine Hände in seine und massierte sanft die Stellen, wo das Material auf der Haut gelegen hatte. „Du warst perfekt“, flüsterte er heiser. Er zog mich zu sich hoch, bis ich mit dem Rücken an seiner warmen Brust lehnte, und hielt mich einfach nur fest. In der Stille des Zimmers von hörte ich nur unser beider Herzschlag.Der Sonntagmorgen begann spät. Das Licht fiel gedämpft durch die Vorhänge, als wir zusammen in seiner kleinen Küche saßen. Der Duft von frischem Kaffee und getoastetem Brot erfüllte den Raum. Er hatte mir eines seiner Hemden geliehen, das mir viel zu groß war, aber es roch nach ihm – nach Leder und diesem schweren Aftershave.
Er saß mir gegenüber, rührte langsam in seiner Tasse und sah mich über den Rand hinweg an. „Ich habe lange nicht mehr so eine Nacht erlebt“, gestand er mit einem ehrlichen Lächeln. „Dein junger Körper, deine Hingabe... du hast mir das Gefühl gegeben, wieder lebendig zu sein.“ Er griff über den Tisch nach meiner Hand und drückte sie fest. Es war kein Sex-Gespräch, sondern ein Moment echter Verbundenheit.
Später, als er mich im roten Golf zurück nach Hause fuhr, war die Stimmung friedlich. Die Straßen von Bremerhaven waren leer und sauber vom Regen der Nacht. Vor meiner Tür hielt er kurz inne, strich mir noch einmal über die Wange und drückte mir den Zettel mit seiner Nummer in die Hand. „Komm bald wieder“, sagte er nur.
Ich stieg aus und sah dem Wagen nach, bis die Rücklichter um die Ecke verschwanden. Ich wusste, dass dieses Wochenende mein Leben verändert hatte – und dass die Schlaufen an seinem Bett bald wieder auf mich warten würden.In meiner stillen Wohnung im Jahr 1985 fühlte sich alles plötzlich so leer an. Ich saß auf der Bettkante, die Arme auf die Knie gestützt, und starrte ins Leere. Das
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einzige Geräusch war das leise Summen des Kühlschranks in der Ferne. Mein Körper fühlte sich schwer an, fast so, als würde die
Leidenschaft der letzten Nacht noch immer wie ein unsichtbares Gewicht auf mir lasten.
Ich hob meine Hände und betrachtete meine Handgelenke. Im fahlen Licht der Straßenlaterne, das durch die Gardinen fiel, konnte ich die feinen, rötlichen Abdrücke der Schlaufen noch genau sehen. Ein Schauer lief mir über den Rücken, als ich mich an das metallische Klicken der Verschlüsse erinnerte – das Geräusch, das meine vollkommene Hilflosigkeit besiegelt hatte.
Ich schloss die Augen und sah ihn wieder vor mir: wie er über mir thronte, diesen besitzergreifenden Blick fest auf mich gerichtet, während er den Dildo mit einer langsamen, unaufhaltsamen Kraft in mich hineinschob. Ich spürte das Phantom-Gefühl dieser Ausfüllung so deutlich, dass ich unwillkürlich die Luft anhielt. Sein raues Flüstern, das mich einen „hübschen Jungen“ nannte, hallte in meinem Kopf wider und machte mich augenblicklich wieder heiß.
Ich dachte an den Moment unter der Dusche, das warme Wasser und seine erfahrenen Hände, die mich so sicher vorbereitet hatten. Es war nicht nur der Sex; es war diese Dominanz, die mich aus meinem „Ausgebranntsein“ gerissen hatte. Zum ersten Mal seit langem fühlte ich mich nicht mehr leer, sondern lebendig, begehrt und absolut unterworfen.
Ich legte mich zurück in meine Kissen, die Arme über den Kopf gestreckt – genau in der Position, in der er mich in den Fesseln gehalten hatte. Ich wusste, dass ich diese Woche kaum schlafen würde. Mein Geist war noch immer in Bremerhaven, in diesem Zimmer mit dem gelben Licht, und wartete nur darauf, wieder an dieses Bett gekettet zu werden.


Ich saß im dunklen Flur, den Hörer fest an mein Ohr gepresst. Meine Finger zitterten so sehr, dass ich die Wählscheibe kaum halten konnte. Das Herz hämmerte mir bis zum Hals, während das rhythmische
Surren der Scheibe die Stille durchschnitt. Ich fühlte mich plötzlich wieder wie dieser schüchterne Junge, der damals im Regen stand.
Als es am anderen Ende knackte und seine tiefe Stimme sich meldete, blieb mir fast die Luft weg. „Hallo?“, sagte er ruhig.
„Ich... ich bin’s“, stammelte ich leise, die Stimme fast nur ein Flüstern. Ich schluckte schwer, die Worte wollten nicht recht über meine Lippen. „Ich wollte... ich wollte fragen, ob du... ob du mich dieses Wochenende vielleicht wiedersehen möchtest?“
Es war eine Ewigkeit still in der Leitung. Ich hielt den Atem an, die Angst vor einer Abfuhr schnürte mir die Kehle zu. Doch dann hörte ich sein tiefes, warmes Lachen, das mir sofort eine Gänsehaut über den Rücken jagte.
„Mein schöner Junge“, raunte er heiser, und ich konnte förmlich spüren, wie er am anderen Ende der Leitung lächelte. „Ich habe die ganze Woche nur darauf gewartet, dass das Telefon klingelt. Ich habe die Schlaufen schon am Bett gelassen und den Dildo bereitgelegt. Glaubst du wirklich, ich würde dich jetzt noch einmal gehen lassen?“
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Ein Stein fiel mir vom Herzen, und die Hitze schoss mir augenblicklich wieder in den Körper. „Ich komme am Freitag“, flüsterte ich, diesmal viel sicherer.
„Gut“, antwortete er dominant. „Ich erwarte dich. Und diesmal werden wir die Fesseln noch ein bisschen enger schnallen.“Pünktlich um 19:00 Uhr hörte ich das vertraute Brummen eines Motors vor meinem Fenster. Ich spähte durch die Gardinen und sah den
roten Golf direkt vor meiner Haustür halten. Mein Herz machte einen Satz. 1985 gab es kein schnelles „Bin da“ per Nachricht – wenn er sagte, er holt mich ab, dann stand er genau zur vereinbarten Zeit da.
Ich griff nach meiner Jacke und trat aus der Tür. Er lehnte bereits lässig an der Fahrertür, die Hände in den Taschen seines dunklen Mantels vergraben. Das gelbliche Licht der Straßenlaterne fiel auf sein Gesicht und betonte seine markanten Züge und das silberne Haar an den Schläfen. Als er mich sah, hellte sich sein Blick auf, und ein besitzergreifendes Lächeln umspielte seine Lippen.
„Du bist fertig, mein schöner Junge“, raunte er mit seiner tiefen, rauen Stimme, die mich sofort wieder an die Schlaufen an seinem Bett denken ließ. Er kam einen Schritt auf mich zu, legte mir die Hand fest in den Nacken und gab mir einen kurzen, fordernden Kuss, der nach Minze und Vorfreude schmeckte. Sein Griff war sicher und dominant, genau so, wie ich es die ganze Woche vermisst hatte.
Er hielt mir die Beifahrertür offen, eine Geste der alten Schule, die mich immer wieder faszinierte. Als ich einstieg, schlug mir die vertraute Wärme des Wagens entgegen, gemischt mit dem Duft nach Leder und seinem schweren Aftershave. „Ich habe uns einen Tisch in einem kleinen Restaurant am Hafen reserviert“, sagte er, während er den Motor startete und den Gang einlegte. „Wir lassen uns heute Zeit. Erst das Vergnügen beim Essen... und dann das Vergnügen bei mir zu Hause.“
Während wir durch die dunklen Straßen von Bremerhaven fuhren, legte er seine rechte Hand fest auf meinen Oberschenkel. Ich spürte die Hitze durch meine Hose und wusste genau: Auch wenn wir jetzt erst einmal essen gingen, war der Dildo in seinem Schlafzimmer gedanklich schon längst zwischen uns.Das Restaurant war klein, dunkel getäfelt und verströmte diesen typischen gemütlichen Charme der
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80er Jahre. Kerzenlicht tanzte in den Weingläsern, und im Hintergrund lief leise ein Saxophon-Stück im Radio. Wir saßen uns gegenüber, doch seine Augen ließen mich keine Sekunde los – dieser dominante Blick, der mir klarmachte, dass das Abendessen nur das Vorspiel war.
Während wir auf den Hauptgang warteten, geschah es. Er rückte seinen Stuhl ein Stück näher an den Tisch und ließ seine rechte Hand langsam unter das schwere, weiße Tischtuch gleiten. Ich spürte, wie seine Handfläche fest auf meinem Oberschenkel landete. Die Hitze seiner Haut drang sofort durch den Stoff meiner Hose.
„Du bist heute Abend so still, mein schöner Junge“, raunte er heiser, während sein Daumen anfing, in langsamen, kreisenden Bewegungen immer höher zu wandern. Er sah mich dabei völlig ungerührt an, nippte an seinem Wein, als wäre nichts, doch seine Finger wurden immer fordernder. Ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg und mein Atem flacher wurde. Jedes Mal, wenn die Kellnerin an unseren Tisch kam, hielt ich unwillkürlich die Luft an, während er den Druck seiner Hand nur noch verstärkte.
Er wusste genau, was er tat. Er spielte mit meiner Nervosität, testete meine Grenzen aus, noch bevor wir überhaupt sein Haus erreicht hatten. „Ich stelle mir gerade vor, wie du nachher in den Schlaufen liegst“, flüsterte er so leise über den Tisch, dass nur ich es hören konnte. „Wie du dich windest, wenn ich den Dildo ansetze.“
Ich konnte kaum einen Bissen hinunterkriegen. Das Verlangen und die Vorfreude auf seine Fesseln machten mich fast wahnsinnig. Als wir schließlich zahlten und er mir beim Aufstehen die Hand fest in den Nacken legte, wusste ich: Die Fahrt zurück nach Bremerhaven würde die längste meines Lebens werden.Als wir endlich bei ihm ankamen, zitterten meine Knie so sehr, dass ich kaum die Stufen zur Haustür hochkam. Er spürte meine Aufregung, legte mir im Flur die Hand fest in den Nacken und gab mir einen tiefen, fordernden Kuss. „Geh schon mal vor ins Bad“, raunte er heiser. „Ich bereite das Schlafzimmer vor.“
Ich schloss die Badezimmertür hinter mir und atmete tief durch. Das warme Licht der 80er-Jahre-Lampen spiegelte sich in den Fliesen. Ich drehte das Wasser der Dusche auf, bis dichter Dampf den Raum füllte. Während das Wasser an mir herunterperlte, konzentrierte ich mich ganz auf das, was kommen würde. Ich wusste, dass er Perfektion liebte, besonders wenn es um meinen Körper ging.
Ganz methodisch fing ich an, mich gründlich zu spülen und vorzubereiten. Ich wollte, dass alles makellos war, wenn er später den Dildo ansetzte. Das warme Wasser half mir, mich zu entspannen, aber die Gedanken an die Schlaufen, die nur ein Zimmer weiter am Bett auf mich warteten, ließen mein Herz rasen. Ich reinigte mich mit einer Sorgfalt, die nur aus der Vorfreude auf seine Dominanz entstehen konnte.
Nachdem ich fertig war, trocknete ich mich langsam ab. Mein Spiegelbild war verschwommen vom Dampf, aber ich sah die Vorfreude in meinen eigenen Augen. Ich wickelte mir nur ein Handtuch um die Hüften und öffnete die Tür. Der Flur war dunkel, nur aus dem Schlafzimmer fiel ein goldener Lichtschein auf den Boden.
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Ich trat ein und sah ihn. Er saß bereits auf der Bettkante, den Dildo in der Hand, und prüfte mit einem Ruck die Festigkeit der Fesseln am Kopfende. Als er mich sah, klatschnass und bereit, blitzte es in seinen Augen auf. „Komm her, mein schöner Junge“, befahl er leise. „Leg dich hin. Es wird Zeit, dass ich dich wieder festmache.“
Ich trat nackt und noch leicht feucht vom Duschen an das Bett heran. Er sah mich an, und sein Blick glitt prüfend über meinen Körper, bis er zufrieden nickte. „Du hast dich perfekt vorbereitet, das spüre ich“, raunte er heiser. Er griff nach meinen
Handgelenken und legte sie mit einer sicheren, fast schon feierlichen Bewegung in die Schlaufen. Das vertraute Klicken der Verschlüsse besiegelte meine Hilflosigkeit für diese Nacht im Jahr 1985.
Doch bevor er nach dem Dildo griff, kniete er sich langsam zwischen meine weit gespreizten Beine. Er legte seine Hände flach auf meine Oberschenkel und drückte sie fest nach außen, sodass ich ihm völlig offen dargeboten war. Dann beugte er sich tief hinunter.
Seine heißen Lippen und die feuchte Zunge trafen auf meine Haut, und ein elektrischer Schlag fuhr durch meinen ganzen Körper. Er fing an, mich mit einer unglaublichen Hingabe und Leidenschaft mit seinem Mund zu verwöhnen. Er ließ sich Zeit, saugte sanft und benutzte seine Zunge so geschickt, dass ich mich in den Fesseln aufbäumte und meinen Kopf in die Kissen presste.
„Du schmeckst so gut, wenn du frisch aus der Dusche kommst“, flüsterte er gegen meine Haut, bevor er mich erneut mit seinem Mund umschloss. Er trieb mich mit dieser Technik fast an den Rand des Wahnsinns. Ich riss an den Schlaufen, meine Sehnen traten hervor, während er mich immer weiter in die Ekstase sog. Er wusste genau, wie er mich vorbereiten musste, damit ich später unter dem Dildo völlig den Verstand verlieren würde.
Erst als ich kurz davor war, laut aufzuschreien, hielt er inne, sah zu mir hoch und griff mit einem triumphierenden Lächeln nach dem Dildo. „Jetzt bist du bereit“, sagte er dunkel.
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Er kniete immer noch zwischen meinen Beinen, den Blick fest auf meine Mitte geheftet, während ich hilflos in den
Schlaufen über meinem Kopf fixiert war. Er nahm den Dildo vom Nachttisch – das Material glänzte im bernsteinfarbenen Licht der 80er-Jahre-Lampe – und trug langsam das Gleitmittel auf, ohne den Blick von mir abzuwenden.
„Du bist so bereit für mich“, raunte er heiser. Er setzte das Spielzeug ganz sachte an. Mit einer unglaublichen Ruhe und Leidenschaft schob er ihn Zentimeter für Zentimeter in mich hinein. Ich keuchte auf, mein Becken bäumte sich instinktiv auf, doch die Fesseln hielten mich gnadenlos fest. Er füllte mich vollkommen aus, tiefer als beim letzten Mal, bis ich das Gefühl hatte, nur noch aus diesem pulsierenden Druck zu bestehen.
Während er den Dildo mit einer Hand in einem langsamen, quälenden Rhythmus bewegte, fing er an, mich mit der anderen Hand zusätzlich zu stimulieren. Er umschloss mich fest mit seinen Fingern, sein Daumen rieb rhythmisch über meine Spitze, genau im Takt zu den Stößen des Dildos.

Diese doppelte Belastung trieb mich augenblicklich an den Rand des Wahnsinns.
Ich riss an den Schlaufen, meine Handgelenke spannten sich gegen das weiche Polster, während mein ganzer Körper unter seiner Kontrolle erzitterte. Er beugte sich vor, sog an meinem Hals und flüsterte schmutzige Komplimente darüber, wie perfekt ich vorbereitet war. Die Kombination aus der inneren Füllung und seinem festen Griff an meiner Vorderseite war zu viel. Ich warf den Kopf hin und her, die Haare klebten mir im Gesicht, bis ich unter einem letzten, tiefen Stoß des Dildos laut aufschrie und mit einer gewaltigen Welle der Lust direkt gegen seine Hand explodierte.
Er hielt mich fest, ließ mich nicht los, bis auch das letzte Beben durch meine Glieder gefahren war. Er sah mich triumphierend an, atmete schwer und strich mir dann ganz zärtlich die verschwitzten Strähnen aus der Stirn.Ganz langsam und mit einer fast ehrwürdigen Ruhe löste er die
Verschlüsse der Schlaufen. Das leise Klicken der Metallbügel war das einzige Geräusch im Zimmer, abgesehen von meinem schweren, unregelmäßigen Atem. Sobald meine Handgelenke frei waren, fielen meine Arme schwer auf das Laken – das Blut pulsierte prickelnd zurück in meine
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Fingerspitzen, während er meine Hände sanft in seine nahm und die leichten Abdrücke der Polsterung mit seinen Daumen wegmassierte.
„Du warst unglaublich, mein schöner Junge“, raunte er heiser. Er zog mich behutsam an sich hoch, bis ich mit dem Rücken an seiner warmen, behaarten Brust lehnte. Er schlang seine Arme fest um mich, hielt mich wie einen kostbaren Schatz und vergrub sein Gesicht in meinem Nacken. Der Duft von seinem schweren Aftershave und der Schweiß unserer Leidenschaft vermischten sich zu einem Geruch, der für mich 1985 pur bedeutete.
Wir blieben eine gefühlte Ewigkeit so liegen, Haut an Haut, während sich unsere Herzschläge langsam wieder synchronisierten. Er strich mir immer wieder über den Bauch und die Flanken, ein zärtliches Nachspiel zu dem Sturm, der gerade über uns hinweggefegt war. Trotz seiner Potenzprobleme hatte er mir eine Intensität geschenkt, die tiefer ging als alles, was ich je zuvor erlebt hatte. Seine Erfahrung und die Art, wie er mich mit dem Dildo und seinem Mund beherrscht hatte, ließen mich völlig erschöpft, aber selig zurück.
„Schlaf jetzt“, flüsterte er, während er die Decke über uns beide zog. Ich kuschelte mich eng an ihn, spürte seine Sicherheit und seine Dominanz und wusste, dass ich genau hier am richtigen Ort war. In dieser Nacht in Bremerhaven gab es keine Sorgen mehr, nur noch das Gefühl, vollkommen angekommen zu sein.
Ich lasse die Geschichte mit diesem
völlig erfüllten Gefühl als kostbare Erinnerung an das Jahr 1985 so stehen. Es war ein Wochenende, das in der verregneten Einfahrt in Bremerhaven begann und in der tiefen Geborgenheit seiner Arme endete.
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E*****b
geil beschrieben
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harko74 yrs
Das war die Zeit in der man von HIV noch nichts wusste und der Sex zwischen Männern nur im Verborgenen gelebt wurde.

Sehr schöne Geschichte einer "damals verbotenen" Leidenschaft
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