Bei Google Maps entferfnte Rezensionen

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6 answers in this topic
H********m
Hallo,
es gibt ja immer wieder einige Firmen, auch Gay-Saunen, die aufgrund von angeblicher Diffamierung Rezensionen entfernen lassen.

Seit Neuestem kann man bei den Rezensionen sehen, wie oft Unternehmen dies innerhalb von einem Jahr in Anspruch genommen haben.
Oft wird dies genutzt, um den schlechten Sternedurchschnitt anzuheben, was oft nur einen kurzfristigen Erfolg hat und eher Betrug am zahlenden Gast ist.

Um sehen zu können, in welchem Rahmen Rezensionen gelöscht wurden, gibt dies Google nun an.
Es müssen bei Google Maps nur die entsprechende Location und dann die Rezensionen aufgerufen werden.

Hier eine kleine Top-Liste:

Phoenix Sauna Köln
51 bis 100 Bewertungen aufgrund von Beschwerden wegen Diffamierung entfernt.

Metropol Sauna Frankfurt
21 bis 50 Bewertungen aufgrund von Beschwerden wegen Diffamierung entfernt.

Turbine 11 Düsseldorf
21 bis 50 Bewertungen aufgrund von Beschwerden wegen Diffamierung entfernt.

Metropol Essen
Sechs bis zehn Bewertungen aufgrund von Beschwerden wegen Diffamierung entfernt.

Ruhrwellness Mülheim
Zwei bis fünf Bewertungen aufgrund von Beschwerden wegen Diffamierung entfernt.

Tipp:

Damit mir nicht geschieht, dass meine Rezensionen gelöscht werden, oder bei einem Einspruch, der nur wenige Minuten dauert, diesem rasch entsprochen wird, lade ich den Kassenbon vom Besuch und den Besuch aus der Google Maps Zeitachse in der Rezension hoch.
Sollte man dann dennoch eine Rezension löschen lassen, übersende ich Google die Bilder von Rechnung und Zeitachse, sodass meistens innerhalb von wenigen (Werk)tagen die Rezension wieder freigeschaltet wird.
21
E**t
So ein Kokolores.
Die Bewertungen im Internet nehme ich als Kunde nur zur Kenntnis,aber nur im Vergleich mit allen Wertungen.
Dann ergiebt sich für mich schon ein Bild.
Die meisten Bewertungen werden emotional verfasst ob negativ oder positiv.
Wurde ich gut gevögelt giebt es positiv.
Kam ich nicht zum zug dann negativ.
Das ist meistens eine Momentaufnahme.
Besser ist hingehen,schauen und dann entscheiden gehe ich nochmal oder nicht.
Bei den Verfassern der Bewertungen weiss ich auch nicht sind das vielleicht Stinkstiefel die Freude daran haben alles negativ zu sehen.
60
H********m
Und du bewertest nicht, egal, ob du Gutes oder Schlechtes erlebt hast?
Ich denke, dass ich fair rezensiere und vergebe auch schlechte Rezensionen nicht ohne Grund.

Wenn man dann versucht, meine Rezension aufgrund angeblicher Diffamierung zu entfernen, wehre ich mich und bin meistens erfolgreich.
02
E**t
Natürlich bewerte ich auch.
Aber nur für mich selbst.Ich halte es für sinnlos bei google zu bewerten.
Negative Bewertungen dort geschehen meistens unter emotionalem Frust,
und sind nicht immer objektiv.
Die Metropol Frankfurt hat bei mir aus verschiedenen Gründen einen schlechten Ruf,
bei der Sauna in Essen weiss ich nicht war noch nicht dort.
Ich mache mir aber nicht die Mühe dies bei google zu bewerten.
Ausserdem sollte man bei google auch nicht vergessen,dort giebt es gekaufte Bewertungen um den Ruf ein bisschen aufzupolieren.
Es mag sein das du glaubst fair und ehrlich zu bewerten.
Für mich bist du eine unbekannte Person und ich kann nicht wissen bist du eine
"ehrliche"Haut oder ein "Stinkstiefel".
Die gesamtheit aller Bewertungen (Positiv wie negativ)geben für mich ein Bild.
10
H********m
Wenn negative Bewertungen jedoch "verschwinden", gibt es keine Gesamtheit mehr, sodass man den mit dem Hinweis auf die auf Anträge entfernten Rezensionen mit einfließen lassen sollte, um nicht allzu sehr enttäuscht zu werden.
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E**t
Hier mal ein Beitrag warum es sinnlos ist negativ zu bewerten.

Habe ich aus dem I - net kopiert.

sagt schon viel aus.

Deutschland ist Europameister. Nicht im Fußball — das würde zu viel Können erfordern — sondern im Wegratifizieren unbequemer Wahrheiten aus dem Internet. 99,97 Prozent aller gelöschten Google-Maps-Bewertungen in der gesamten Europäischen Union stammen aus diesem großartigen Land. Der Rest Europas — Frankreich, Italien, Spanien, Polen, zusammen 26 Nationen mit insgesamt 400 Millionen Menschen — bringt es auf 300 Löschungen. Deutschland: über eine Million. Im Jahr. Allein.

Wir sind nicht nur gut darin. Wir sind konkurrenzlos. Wir haben ein Niveau erreicht, bei dem der Silbermedaillenplatz so weit entfernt ist, dass er mit bloßem Auge nicht mehr erkennbar ist. Das ist keine Leistung. Das ist Kunst.

Und das Schönste daran: Es gibt eine ganze Industrie, die genau dafür existiert. Spezialisierte Anwaltskanzleien und Agenturen, deren Geschäftsmodell es ist, schlechte Bewertungen juristisch vom Erdboden verschwinden zu lassen. Die nennen das „Reputationsmanagement" — ein wunderbar neutrales Wort für das, was im Kern bedeutet: bezahltes Umschreiben der Realität im Auftrag des Zahlenden. Man könnte es auch „institutionalisierte Kundentäuschung als Dienstleistung" nennen, aber das klingt weniger nach einer seriösen Branche, also lassen wir das.

Das Verfahren ist dabei von bestechender Eleganz. Ein Unternehmen liefert schlechten Service. Ein Kunde schreibt eine ehrliche Bewertung. Das Unternehmen engagiert eine Kanzlei. Die Kanzlei reicht einen Löschungsantrag ein. Google — das kein Interesse daran hat, sich mit deutschen Diffamierungsgesetzen anzulegen — löscht die Bewertung erst mal vorsorglich, ohne sie überhaupt geprüft zu haben. Der Kunde, der die Bewertung geschrieben hat, bekommt davon nichts mit, weil Google ihn darüber selbstverständlich nicht informiert, weil das ja auch zu einfach wäre. Die Bewertung ist weg. Das Unternehmen strahlt wieder in makelloser Vierkommafünf-Sterne-Pracht. Der nächste Kunde geht rein, erlebt denselben miserablen Service, schreibt eine Bewertung, die in drei Wochen ebenfalls verschwunden ist.
01
E**t
Lassen wir es gut sein.
Wir könnten jetzt endlos hin und her schreiben.

Mfg GrBa
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